Kurzbeschreibung: Das Mißverständniss Heine: Bis heute löst Heine bei nicht Wenigen Aversionen und Unbehagen aus.
„In Deutschland über Heine zu schreiben, ist immer noch eine heikle Sache“ so Marcel Reich Ranitzki.
Zynismus heißt man seit Jahrhunderten den unbedingt freien Blick, die Leidenschaft zur Wahrhaftigkeit des Heinrich Heine. Heinrich Heine dem vorgeblich „nichts heilig war“, wird seine tiefe Religiösität aberkannt. Auch Heines beißende Kritik an den weltflüchtigen und jenseitsorientierten Phantasiewelten der deutschen Romantik, wurde oft als Gelegenheit zum Mißverständniss genommen.
Aber „der `Romantique defroque´ war im Herzen immer ein Romantiker geblieben.“ (Marcel Reich Ranitzki)
Inhaltsangabe: Zitat: „Nachdem ich dem Sinne für romantische Poesie in Deutschland die tödlichsten Schläge beigebracht, beschlich mich selbst wieder eine unendliche Sehnsucht nach der blauen Blume im Traumlande der Romantik.“ (Heinrich Heine, aus den "Geständnissen")
So mag das Zuckmayer Wort von dem „gläubigsten Zweifler“ Heine, einen Wink geben, daß der Zweifel das wahrhaftigste Mittel des Glaubens ist. Anfang und Ende aller Dinge ist in Gott. (aus dem Vorbericht: Zur Geschichte der neueren schönen Literatur in Deutschland.)
Alle Hörbücher und Audiobeiträge stehen im mp3 Format (mit unhörbarem Wasserzeichen, das heisst ohne DRM) mit 128 kbit/sec zum Download zur Verfügung